[Blogparade] selbstgemachte Mutzen

Gestern war der 2. Advent und deshalb gibt es heute die nächste Runde der Advents Blogparade. In dieser Woche beschäftigen wir uns mit weihnachtlichen Rezepten und dazu ist mir auch direkt was tolles eingefallen – Mutzen oder auch Schmalzgebäck.

Zugegeben, Backrezepte sind für gewöhnlich nicht so wirklich mein Content, aaaaber ich backe und koche tatsächlich auch recht gerne – wer mir auf Instagram folgt, hat das sicherlich schon festgestellt.


Meine Rezeptpremiere werden selbstgemachte Mutzen sein. Vor ein paar Wochen habe ich die das erste mal versucht selbst zu machen und war begeistert wie einfach es doch geht und die Selbstgemachten schmecken tatsächlich besser als die Mutzen vom Weihnachtsmarkt. Daher war die Entscheidung wirklich absolut klar als das Thema für die zweite Woche gelüftet wurde.

Das braucht ihr:

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  • 500 g Mehl
  • 100 g Zucker
  • 250 ml lauwarme Milch
  • 2 EL Butter
  • 1 Pkg. Trockenhefe
  • 1 Ei
  • 1 Priese Salz

Von den eigentlich Zutaten mal abgesehen, braucht ihr natürlich auch nen Schneebesen, ne Hand voll Schüsseln und ein Nudelholz – Is klaaa.

Schritt 1 – Die Vorbereitungen:

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Zu allererst gebt ihr den Zucker und die Trockenhefe zur lauwarmen Milch und lasst das Ganze ca. 10 Minuten gehen.

Schritt 2 – Zutaten zusammenführen:

Zur Milchmischung kommen nun die 2 EL Butter, das Ei und eine Priese Salz. Danach alles gut vermischen und nach und nach das Mehl zugeben. Es kann auch gut sein das ihr noch etwas mehr Mehl dazu geben müsst.

WICHTIG: Es soll kein kompakter Teig sein, der darf ruhig etwas klebrig bleiben.

Schritt 3 – gehen lassen:

Wenn der Teig die gewünschte Konsistenz hat, darf er erst mal ne Runde chillen – das dann bitte für min. 30 Minuten und an einem warmen Ort. Ich hab ihn ein Weilchen länger gehen lassen.

Schritt 4 – Mutzen formen:

Bevor der Teig nach Buxtehude geht [höhö gehen höhö], wird er jetzt fein ausgerollt und zwar so ca. 1 cm dick und dann zuerst in Streifen und dann in Quadrate geschnitten. Das geht mit einem großen Messer oder einem Pizzaroller besonders gut. Die fertigen Quadrate dann noch mal ca. 10 Minuten gehen lassen.

Schritt 5 – frittieren:

Die fertigen Quadrate dann in einen Topf mit heißem Öl [160-170 °C sind optimal] geben und unter regelmäßigen rühen und wenden dann brutzeln lassen bis sie gold-braun sind [Das dauert dann so 2 Minuten maximal. Zum Abtropfen am besten in einen tiefen Teller mit Küchenpapier geben.

Schritt 6 – servieren:

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Zum Schluss darf dann ne schöne Portion Puderzucker drüber oder was auch immer ihr gerne mögt. Nutella soll auch sehr beliebt sein auf Mutzen – zumindest wenn man dem Stand auf dem Weihnachtsmarkt glaubt.


Und schon sind die Mutzen fertig. Man kann die sich auch direkt schon in den Rachen stopfen, oder auch warten bis sie abgekühlt sind – jeder wie er mag 😀

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Wenn man mal die Ruhezeiten des Teigs außer Acht lässt, ist es wirklich ein schnelles und einfaches Rezept. Allerdings hat die Ruhezeit auch Vorteile; man kann in der Zeit schon mal die Küche auf Vordermann bringen oder noch mal die Bude staubsaugen während der Teig geht. Mann kann sich quasi direkt für seine Hausarbeit belohnen, indem man die rohen Mutzen eeinfachnur noch in das heiße Öl schmeißen muss.

Abschließend noch mal die Aufteilung der anderen Teilnehmerinnen der Advents Blogparade für euch – schaut unbedingt rein 🙂


Die Aufteilung für die Wochentage sieht wie folgt aus:

Montag: Tamara
Dienstag: Anna
Mittwoch: Lena-Marie
Donnerstag: Michelle
Freitag: Julia

38 Gedanken zu „[Blogparade] selbstgemachte Mutzen

    1. Danke dir. Hab mir auch wirklich Mühe gegeben, weil ich in dem Bereich keine wirkliche Routine habe.
      Liebe Grüße zurück
      Tama <3

  1. Hmmm, Mutzen😍, mag ich sehr gern. Hätte nicht gedacht, das sie doch so einfach zu machen sind. Du hast das wirklich toll beschrieben.
    Liebe Grüsse
    Franzi 💞

    1. Also bis vor 4 Jahren kannte ich Mutzen noch gar nicht – bei uns in der Pfalz ist das nicht so wirklich bekannt, aber was bin ich froh, die Teile sind nämlich echt lecker <3
      Liebe Grüße zurück
      Tama <3

    1. Da geht es dir wie mir – ich kenne die auch erst seit ich hier in Osnabrück zum ersten Mal auf dem Weihnachtsmarkt war. Bei uns in der Pflaz ist das wohl auch eher unbekannt, aber mein Freund liebt die Dinger abgöttisch und ohne ihn wär ich auch nie drauf gekommen die mal selbst zu machen ^^
      Liebe Grüße
      Tama <3

    1. Danke dir Liebes – es beruhigt mich sehr dass du das sagst, weil ich in diesem Gebiet nicht wirklich routiniert bin.
      Liebe Grüße zurück
      Tama <3

  2. Oh Gott die sind soooo lecker! Hätte ich gar nicht gedacht das sie tatsächlich so simpel zum zubereiten sind – vielleicht bekomme das sogar ich hin 😀

    Liebe Grüße
    Stephi

    1. Man nennt sie wohl auch Schmalzgebäck, aber hier und wohl auch in der ehemaligen DDR sind sie als Mutzen bekannt.
      Viel Spaß beim selbstversuch 😉
      Liebe Grüße
      Tama ❤

  3. Wie lecker! Ich esse die total gerne auf dem Weihnachtsmarkt. Dadran die selber zu machen, habe ich noch gar nicht gedacht. 🙂

    Liebe Grüße
    Isa

    iisabelsophie.blogspot.de

    1. So ging es mir auch, bis ich da zufällig drauf gestoßen bin. War total überrascht wie einfach die zu machen sind. Bisher hab ich mir auch noch keine mehr gekauft 😂
      Liebe Grüße
      Tama ❤

  4. Ohhhh wie lecker! <3
    Das muss ich machen! Ich liebe sie ja so sehr mkt Vanillesoße und das gibt es so selten irgendwo!

    Ich wünsche dir einen wundervollen Tag <3
    Liebst, Sarah von Belle Mélange
    belle-melange.com

  5. Hab ich noch nie gebacken oder gegessen und Frage mich gerade „Wieso eigentlich nicht“! Die sehen wirklich sehr lecker aus und ich hab mir das Rezept gleich für’s nächste Jahr abgespeichert. Auch die Fotos sehen sehr appetitlich aus <3

    LG, Tina

    1. Ich kann es dir auch nur ans Herz legen. Es muss übrigens nicht Weihnachten sein – man kann die Teile immer essen ^^
      Liebe Grüße zurück,
      Tama <3

    1. Danke dir. Das Rezept ist echt super Easy, ich hab mich ja auch ewig nicht rangetraut und war selbst total irritiert wie einfach es geht. Dachte die ganze zeit immer ich vergess doch bestimmt was, aber nein, war ruck zuck alles fertig (von der Wartezeit mal abgesehen).
      Liebe Grüße zurück,
      Tama <3

  6. Wie coooool, die hab ich diese Woche das erste Mal gegessen – ich wusste nichtmal, wie die sich nennen 🙂 Dank deines Rezeptes kann ich sie jetzt zu Hause nachbacken! Super erklärt, Daumen hoch!! 🙂

  7. Rezept ging soeben an den Bäcker der Hauses. Wir werden wohl dann win paar Mutzen machen xD
    Hier wird gern weihnachtlich gebacken, wenn kein Weihnachten ist. Ich erinnere mal an die Vanille Kipferl xD
    Du sorgst für neues Futter ☺
    Xoxo Nessi

    1. Du bist echt der Knaller.
      Wenn ich nicht grade auf Zuckerentzug wäre, würds die bei uns auch geben. Mit Himbeermarmelade schmeckt der Kram im Frühling bestimmt auch richtig geil.
      Liebe Grüße,
      Tama <3

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